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Donnerstag, 19. Juni 2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Vor wenigen Stunden habe ich Das Schicksal ist ein mieser Verräter im Kino angeschaut und mir brennt es förmlich in die Welt hinaus zu posaunen wie mir der Film gefällt, weswegen ich mich gleich an den Laptop gesetzt habe um ein Review zu schreiben!

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Filmdauer: 126 Minuten
Altersfreigabe: 6 Jahre
Regisseur: Josh Boone

Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von John Green


Handlung:
Hazel und Gus sind zwei "normale" junge Menschen, die den gleichen Humor besitzen, die Abneigung gegen bürgerliche Konventionen teilen und sich unsterblich ineinander verlieben. Doch sie sind beide todkrank. Trotzdem beschließen sie, sich furchtlos gegen ihr Schicksal zu stemmen. Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels Lieblingsbuch. Das Treffen mit dem berühmten Literaten verläuft anders als erwartet und die Reise verändert das Leben der beiden nachhaltig.
 Quelle: cinemaxx.de


Mein Fazit:
Die Thematik über krebskranke Kinder ist nicht unbedingt für Jeden etwas, aber da es eine Tatsache in unserer Welt beschreibt, ist es umso wichtiger darüber zu lesen.
Da mir das Buch schon unglaublich gut gefallen hat wollte ich den Film unbedingt sehen und meine Erwartungen an den Film waren ziemlich hoch.

Genauso wie das Buch hat auch der Film in mir sämtliche Gefühle geweckt, wenn nicht sogar noch stärkere! Wut, Trauer, Lachen, Freude, Weinen und noch viel mehr waren dabei. Die Ungerechtigkeit die diese Teenager und generell krebskranke Kinder betrifft zerreist einen fast förmlich. Doch der Mut, den Gus und Hazel in sich tragen ist einfach nur unglaublich.
Fast den ganzen Film durch musste ich abwechselnd lachen und weinen und obwohl ich das Ende bereits kannte sind bei mir am Schluss ununterbrochen die Tränen gelaufen.

Die grandiose schauspielerische Leistung von Shailene Woodley (Hazel) und Ansel Elgort (Gus) hat den Film so unglaublich lebendig und echt gemacht, wie ich es vorher nicht gedacht hätte. Der gesamte Film und alles was damit verbunden ist hat mich einfach tief berührt, ohne dabei aber zu kitschig oder unrealistisch zu wirken.

Viel mehr kann ich euch eigentlich nicht dazu schreiben, da man ihn einfach selber gesehen haben muss.
Für Tränen während dieses Films im Kino braucht man sich definitiv nicht zu schämen!

Für mich persönlich war es die perfekte Verfilmung eines der schönsten und gleichzeitig traurigsten Büchern, die ich bisher gelesen habe.


Freitag, 30. Mai 2014

Maleficent - Die dunkle Fee

Am Mittwoch hatte ich abends das Vergnügen die Vorpremiere zu Maleficent - Die dunkle Fee im Kino anzuschauen und da musste ich natürlich ein Review zum Film schreiben :)

Bildquelle

Titel: Maleficent - Die dunkle Fee
Originaltitel: Maleficent
Filmdauer: ca. 96 Minuten
Altersfreigabe: 12 Jahre (Originalfassung), 6 Jahre (gekürtze Kinofassung)
Regisseur: Robert Stromberg


Handlung:
Maleficent möchte ihre geliebte Heimat den Wald nicht verlieren. Doch die eigentlich gutmütige Fee steht im Konflikt mit den Menschen und ihrem König. Eines Tages sieht sie sich einem Verrat ausgesetzt, der ihr Herz versteinern lässt. Von Rachsucht getrieben belegt sie schließlich die neugeborene Tochter des Menschenkönigs, Aurora, mit einem verhängnisvollen Fluch. Fortan lässt sie die heranwachsende Prinzessin nicht mehr aus den Augen und fasst einen Entschluss, der das Leben aller Beteiligten verändern soll. 
 Quelle: cinemaxx.de


Mein Fazit:
Obwohl ich bei Neuauflagen von Filmen grundsätzlich skeptisch bin hat mich vor allem die abgewandelte Handlung sehr positiv überrascht.
Die Umsetzung der Märchenwelt und der ganzen Animation ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und zeigt dem Zuschauer wieder mal was heutzutage mit Technik alles möglich ist. Auch der Soundtrack passt wunderbar zu den verschiedenen Szenen und untermauert gekonnt die technische und schauspielerische Leistung.

Besonders gut gefallen hat mir die neue Interpretation der Geschichte rund um Dornröschen und dass auch mal die "böse Person" eine Hauptrolle bekam.
Dadurch bekam das Publikum einen ganz neuen Blick auf die etwas andere Geschichte der "dunklen Fee" und hat erfahren, warum sie zu dem geworden ist was sie war.

Angelina Jolie ist meiner Meinung nach perfekt für die Rolle der Maleficent und sie hat den Charakter der "dunklen Fee" für mich absolut perfekt umgesetzt. Ich könnte mir keine andere Schauspielerin in dieser Rolle vorstellen ;) Das schaurig, böse Lachen von Jolie alias Maleficent ist einfach nur klasse!

Ich finde der Film hat auch ein großes Lehrpotenzial - nicht nur für die Kleinen sondern auch für die Großen!
Allerdings würde ich mit keinem Kind unter 12 Jahren in diesen Film gehen, dazu hat er meiner Meinung nach zu viele düstere Momente. FSK ist hier ab 6 Jahren, was für mich teilweise unverständlich ist, da selbst diese gekürzte Kinofassung nicht unbedingt für Kinder mit 6 Jahren geeignet ist.

Es gibt für mich einen größeren Makel: die Wangenknochen von Maleficent waren mir persönlich zu extrem. Da Jolie selbst schon ein sehr markantes Gesicht hat war es mir an dieser Stelle too much.

Alles in allem hat mich dieser Film ziemlich umgehauen und ich bin immer noch sehr begeistert und würde ihm jeden weiterempfehlen :)
Spätestens wenn er auf DVD erscheint werde ich ihn nochmal anschauen!